Aus dem Netzwerk „Soforthilfe für Geflüchtete in München“ ist eine neue Initiative entstanden, die, ausgehend vom Corona-Lockdown, Münchner Schülerinnen und Schüler mit Flucht- und Migrationshintergrund, dabei unterstützt, verpasste Lerninhalte in einem entspannten Umfeld mit Freizeitcharakter nachzuholen und/oder zu vertiefen und zu festigen. Ziel war es, die Schulferien dazu zu nutzen, Wissen in den Kernfächern langfristig und dauerhaft zu verbessern. Außerdem wurden im täglich angebotenem Freizeitprogramm Sprach- -und Teamfähigkeit gefördert und so der „Schulcharakter“ etwas gemildert.
Mehrere Kooperationspartner setzen das Konzept für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersgruppen um. Bislang beteiligen sich an dem Projekt neben FAMI und dem Erzbischöflichen Jugendamt München und Freising auch Sant‘Egidio, die katholische Erwachsenenbildung, die Bildungseinrichtung IN VIA Connect, die Diözesancaritas, Willkommen in München, der Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie die Münchner BildungsLokale.
Nach erfolgreicher Implementierung des Projekts im Jahr 2021 wurde das Projekt Ende des Jahres an den Förderer Erzbischöfliches Ordinariat München zur Weiterführung übergeben.