Zu Gast bei einer Engagementberatung

Gesetze und Grundlagen
Beraterinnen und Berater in den Freiwilligenzentren nehmen sich individuell Zeit das Richtige zu finden ©FWZ Innenstadt
26.12.2017

Zu Gast bei einer Engagementberatung

Sie haben sich für nächstes Jahr gute Vorsätze genommen. Nun wollen Sie wissen was eine Engagementberatung ist? Wir verraten Ihnen was bei einem Gespräch im Freiwilligenzentrum passiert.

Da ist sie wieder, diese Karte. Eine dieser Edgar Free Cards, die man einfach so mitnehmen kann.
„Ich mach’s! Freiwillig!“ steht da in weißer Schrift auf rotem Grund. Spricht mich irgendwie an.
Um was geht’s eigentlich? Die Antwort findet sich kleingedruckt auf der Rückseite:

Werde aktiv für Dich und andere! Gemeinsam finden wir das zu Dir passende Engagement. Melde Dich bei uns. Bis bald! Deine Münchner Freiwilligen-Zentren.

Ich setz mich hin und beginne zu Googlen, lande auf der Seite Bürgerschaftliches Engagement und nach ein paar Klicks finde ich mich in einer Doodle-Liste mit möglichen Terminen beim örtlich nächstgelegenen Caritas-Freiwilligen-Zentrum.

Mit nur einem Klick zum Engagement

Noch ein Klick und ich mach’s. Ein Termin zur einstündigen Beratung ist vereinbart.

Ich bin neugierig, was sich da so ergibt, will mich einfach mal informieren.

Das Gespräch am folgenden Donnerstag verläuft sehr angenehm und, ja, anregend. Neben einer Grundinformation zum Bürgerlichen Engagement, zu der Arbeit der fünf Freiwilligen-Zentren in München sowie des Willkommen in München-Teams, geht es vor allem um mich. Meine Motivation, meine Fähigkeiten, zeitlichen Ressourcen und meine persönlichen Ideen, wo und wie ich mich einbringen könnte. Ich staune über die Fülle von Angeboten, scheinbar ist in jedem Bereich Engagement möglich. Über Bildung, Sport, Kultur, Organisation, Patenschaften bis hin zum Aufbau für ein Theaterevent, in über 500 soziale Einrichtungen wird münchenweit vermittelt.

Ich kann mich sowohl regelmäßig in einem Projekt engagieren oder auch bei spontanen Aktionen mitmachen, die zeitlich befristet sind. Gut finde ich, dass es in allen Einrichtungen einen festen Ansprechpartner gibt, der die Freiwilligenarbeit koordiniert. Darauf wird großen Wert gelegt. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu Freiwilligentreffs und Fortbildungen. Ein Newsletter informiert mehrmals im Jahr über entsprechende Veranstaltungen und auch neue Angebote. Vernetzt sein mit anderen ist mir wichtig.

Eine Mappe voller Möglichkeiten

Nach einer Stunde gehe ich mit einer Mappe voll hilfreicher Tipps zum freiwilligen Engagement, einer Broschüre über freiwillige Arbeit in der Flüchtlingshilfe und vier konkreten Einsatzmöglichkeiten, die zu meinem Profil passen. Ich werde persönlich Kontakt aufnehmen und dann entscheiden, was ich mache. Ich freue mich richtig auf diese neuen Herausforderungen und Begegnungen.

Mit dabei ist ein gutes Gefühl. Gut beraten zu sein und eine sinnvolle Aufgabe vor mir zu haben.
Zeit ist eben nicht immer Geld, sondern auch ein Wert, den ich für andere einbringen kann.
Ich mach’s! Freiwillig!

Und Du?

Wenn auch Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie gerne zu uns Kontakt auf. Wir beraten Sie zu Ihren persönlichen Einsatzmöglichkeiten oder unterstützen Sie bei der Verwirklichung eigener Projektideen.

Ihre Münchner Freiwilligen-Zentren und das Willkommen in München-Team


Möchten auch Sie sich in München für Geflüchtete und Integration engagieren?

Möchten Sie Ihre Freizeit nicht nur sinnstiftend verbringen, sondern neue und spannende Mitmenschen kennenlernen? Dann melden Sie sich über unser Portal als Interessent an! Wir laden Sie zu einem Gespräch in Ihrem wohnortnahen Freiwilligenzentrum ein. Gemeinsam mit Ihnen finden wir Ihr Ehrenamt passend zu Ihren individuellen Wünschen und Talenten.

Jetzt melden!

Weitere Artikel aus der Rubrik

Gesetze und Grundlagen

Zurück zur Übersichtsseite

Erfahren Sie zuverlässig alle Neuigkeiten rund um das Thema Flüchtlingshilfe

GastautorIn dieses Artikels

Gabriele Zapf
ist Sonderpädagogin und Mitarbeiterin im Freiwilligen-Zentrum München-Nord