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Wer ist deutsch? Von Stadtbildern, Alltagsrassismus und Vielfalt als Fundament unserer Demokratie

Fr. 20 März 2026 18:00–20:15

München Mitte, 80469 München

 

Angesichts politischer Entwicklungen und gesellschaftlicher Narrative ist die Frage „Wer ist deutsch?“ von zentraler Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie berührt den Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts, ist keine juristische Formalität, sondern eine Herausforderung an unser Miteinander und die Gestaltung einer inklusiven Zukunft. Die unselige Aussage von Kanzler Friedrich Merz zum „Stadtbild” im Oktober 2025 trifft in den Kern dieser Debatte.

Podiumsdiskussion

Rechtlich ist klar: Staatsangehörigkeit schafft formale Zugehörigkeit. Doch darüber hinaus geht es um soziale Anerkennung und kulturelle Teilhabe. Gesellschaftliche Zugehörigkeit entsteht durch Miteinander, Akzeptanz und das Gefühl, ein Teil des Ganzen zu sein. Gerade Letzteres erleben viele Deutsche mit Vorfahren aus anderen Ländern immer seltener – stattdessen begegnen sie Alltagsrassismus und der Frage nach ihrer Nationalität, auf die so oft die Antwort ist: „Deutsch! Was macht Zugehörigkeit aus? Und was können wir alle zu einer integrierenden Gesellschaft beitragen?

Referent:innen:
Sinem Gökser, Referentin für Diversität und Inklusion der Münchner Kunsthochschulen
Modupe Laja, Literaturwissenschaftlerin, Initiative Schwarze Deutsche (ISD)
Prof. Dr. Simon Goebel, Professor fü Soziale Arbeit und Diversität THA Augsburg

Moderation: Dr. Carlos Haas, Leiter Historisches Kolleg München

Grußwort: Anna Lang WiM, Dr. Corina Toledo FKP

Musikalische Begleitung: CHAKABELLA – deutsch-peruanische Sängerin

Anmeldung über das Münchner Bildungswerk 
https://www.muenchner-bildungswerk.de/veranstaltung/166006

Veranstaltet von frau-kunst-politik e. V.