Das Münchner Bahnhofsviertel steht wie kaum ein anderer urbaner Raum im Fokus öffentlicher Sicherheitsdiskurse. Medienberichte, politische Debatten und polizeiliche Maßnahmen prägen das Bild eines Viertels, das häufig als
„Problemraum“ stigmatisiert wird.
Doch wie entstehen diese Zuschreibungen? Welche Interessen und Machtverhältnisse wirken in Sicherheitsdebatten, und welche Folgen haben sie für Anwohner*innen, Gewerbetreibende und marginalisierte Gruppen?
Die Podiumsdiskussion beleuchtet aus interdisziplinärer Perspektive die Dynamiken von Stigmatisierung, Kontrolle und urbaner Vielfalt, und fragt nach alternativen Perspektiven auf Sicherheit im Stadtraum.
Team Careteria (Organisation und Moderation), Beteiligte: Händler*in aus dem Viertel (angefragt), Vertreter*in Verein Südliches Bahnhofsviertel e. V. (angefragt), Ayse Güvendiren (angefragt), Karnik Gregorian (angefragt), Simon Goeke (wird noch angefragt)
Nicht barrierefrei
Hinweise: kostenfrei , ohne Anmeldung