Wenn pauschal gegen Muslim*innen und jene, die für solche gehalten werden, gehetzt wird, wird das oft als Islamophobie, Islam- oder Muslimfeindlichkeit bezeichnet. Doch mit „dem Islam“ haben solche Narrative meistens nur sehr wenig zu tun.
Im Workshop schlagen wir vor, stattdessen den Begriff „antimuslimischer Rassismus“ zu nutzen. Dieser funktioniert über eine Vereinfachung des „Islams“ als vermeintlich unwandelbare Kultur, wobei muslimisch gelesenen Menschen Fremdheit, Gefährlichkeit, Rückständigkeit oder etwa Bildungsferne unterstellt werden. Diese Form von Rassismus wird nicht nur von rechten Akteuren verbreitet, sondern hat sich auch in der Mitte der Gesellschaft etabliert.
Viele Geflüchtete sind Muslim*innen und spüren Folgen von antimuslimischem Rassismus. Sie werden nicht nur angefeindet, sondern erleben auch institutionelle und strukturelle Diskriminierung – sei es auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt oder etwa im Bildungswesen. Im Workshop erfahren Sie, wie antimuslimischer Rassismus funktioniert, welche Erscheinungsformen es gibt und vor allem wie Sie als Ehrenamtliche Betroffene unterstützen können.
Achtung:
Der Veranstalter behält sich vor, gemäß Art. 10 Abs. 1 BayVersG vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.