Kriege, Terror, Genozid, ethnische Säuberungen, strukturelle Gewalt – Krisen und krisenhafte Erfahrungen können auch persönlich nahekommen und belastend sein. Aus solchen Belastungen können Traumata entstehen.
Nicht nur einzelne Personen können bei solchen Erlebnissen traumatisiert werden, sondern auch ganze Gruppen und Gesellschaften. Die Sozialpsychologie kennt dafür den Ausdruck „Kollektive Traumata“. Die Folgen solcher Traumata können weitreichend sein.
- Entstehung und Dynamik kollektiver Traumata
- Folgen kollektiver Traumata
- Kollektive Traumata verstehen und resultierende Verhaltensweisen einordnen.
Referent:innen der Stiftung Wings of Hope:
Regina Miehling: Diplom-Sozialpädagogin (FH), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Traumapädagogin/-beraterin (DeGPT), Dozentin für Psychotraumatologie und Supervisorin für Traumapädagogik (zptn).
Atran Youkhana: Politikwissenschaftler (M.A.) und Traumaberater (zptn), seit 2014 Koordinator der Friedens- und Traumaarbeit der Stiftung im Nahen Osten