Nicht nur einzelne Personen können bei solchen Erlebnissen traumatisiert werden, sondern auch ganze Gruppen und Gesellschaften. Die Sozialpsychologie kennt dafür den Ausdruck „Kollektive Traumata“
Kriege, Terror, Genozid, ethnische Säuberungen, strukturelle Gewalt – Krisen und krisenhafte Erfahrungen können auch persönlich nahekommen und belastend sein. Aus solchen Belastungen können Traumata entstehen. Im Seminar geht es um kollektive Traumata, wie sie entstehen, deren Dynamik und wie Versöhnungsarbeit zwischen jungen Menschen in Gesellschaften mit Gewalt- und Kriegserfahrungen gelingen kann.
Referent*innen der Stiftung „Wings of Hope“: Regina Miehling und Atran Youkhana