Jüngste Ereignisse in München und anderorts haben gezeigt, dass sicherheitsrelevante Vorfälle das gesellschaftliche Klima beeinflussen. Sie werfen sicherheitspolitische Fragen auf, Debatten darüber prägen die Wahrnehmung von Migration und gesellschaftlicher Offenheit. Die mediale Berichterstattung kann dabei Ängste verstärken oder versachlichen. Ebenso stellt sich die Frage, wie Radikalisierung entsteht und welche Maßnahmen sie verhindern können.
Dieses Zusammenspiel macht eine sachliche Meinungsbildung oft schwierig und erfordern einen differenzierten Blick auf Ursachen und Lösungsansätze. Die Paneldiskussion bietet die Möglichkeit, Debatten zu hinterfragen und sich selbst differenziert und menschenwürdig mit diesen komplexen Themen auseinanderzusetzen.
Podiumsgäste:
Barbara Abdallah-Steinkopf (Dipl. Psychologin): Angst im Zusammenhang mit Migration
Ralf Isermann(Bayernkorrespondent der Nachrichtenagentur AFP): Die Rolle des Journalismus
Klaus Joelsen (Stadtjugendamt, Abteilung politische Bildung): Radikalisierung
Simon Goebel (Professor für Soziale Arbeit und Diversität an der TH Augsburg): Reproduktion von Bedrohungsdiskursen in Politik und Medien