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Asyl- und Ausländerrecht

Dialogue between the anti-trafficking system and the asylum system in Italy: 10 years of cooperation, between achievements and new challenges

Do. 28 Mai 2026 09:00–10:30

Online

In den letzten zehn Jahren hat der Dialog zwischen dem System zur Bekämpfung des Menschenhandels und dem Asylsystem in Italien eine zunehmend zentrale Rolle bei der Identifizierung und dem Schutz von Überlebenden des Menschenhandels und anderer Formen schwerer Ausbeutung eingenommen. Territoriale Kommissionen, Organisationen innerhalb des Systems zur Bekämpfung des Menschenhandels, das UNHCR sowie andere Akteure aus Institutionen und der Zivilgesellschaft haben gemeinsame Vorgehensweisen, operative Instrumente und Überweisungswege entwickelt, die dazu beigetragen haben, die Erkennung von Schutzbedürftigkeit und den effektiven Zugang zu internationalem und sozialem Schutz zu stärken. Insbesondere Organisationen innerhalb des Systems zur Bekämpfung des Menschenhandels haben eine grundlegende Rolle dabei gespielt, Fälle von Menschenhandel und schwerer Ausbeutung aufzudecken, die im Rahmen von Asylverfahren oft zunächst unsichtbar blieben oder nicht erkannt wurden.

Aufbauend auf ihren Erfahrungen in der Früherkennung, der Unterstützung von Überlebenden und dem Aufbau territorialer und institutioneller Schutznetzwerke hat die BeFree Cooperativa Sociale aktiv zu diesem Prozess beigetragen. Ausgehend vom Nationalen Protokoll und lokalen Praktiken wird das Webinar wichtige Erfolge, verbleibende Herausforderungen und die Auswirkungen des neuen Europäischen Pakts zu Migration und Asyl auf die Identifizierung, Unterstützung und den Schutz von Überlebenden des Menschenhandels im Rahmen von Asylverfahren untersuchen.

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*Die Präsentation findet auf Englisch statt, mit der Möglichkeit, Live-Untertitel auf Französisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch und Englisch zu aktivieren.

Dieses Webinar wird im Rahmen des von der EU finanzierten Projekts REACH (Resilience through Enhanced Access to Comprehensive Help) organisiert. REACH reagiert auf den Bedarf an Unterstützung und Schutz für Opfer/Überlebende sexueller Gewalt im Kontext von Ausbeutung und Menschenhandel, indem es die Lücke zwischen Opfern/Überlebenden und Hilfsdiensten schließt.