safe ways sichert Geflüchteten aus verschiedenen Aufnahmeprogrammen während und nach ihrer Ankunft in Deutschland und der Kommune eine umfangreiche Betreuung zu und stellt ihnen ehrenamtliche Pat*innen zur Seite.
Als Kampagne leistet safe ways politische Arbeit bei Behörden auf kommunaler sowie auf Bundesebene, um so den Aufbau nachhaltiger Aufnahmestrukturen in Deutschland und eine langfristige Erhöhung von Aufnahmekontingenten zu fördern.
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Wie sieht eine Pat:innenschaft aus?
safe ways-Pat*innen sind Ansprechpartner*innen und übernehmen eine Brückenfunktion zwischen dem gesellschaftlichen Umfeld und dem/der Geflüchteten. Sie unterstützen beispielsweise Kinder bei den Hausaufgaben, Erwachsene beim Deutschlernen, helfen beim Verstehen behördlicher Schreiben oder ggfs. bei der Wohnungssuche. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gemeinsam die Freizeit in Form von Ausflügen oder Stadtrundgängen zu gestalten und dabei die neue Heimat zu erkunden.
Neben der Integrationsleistung stellen die Pat*innen auch Multiplikatoren dar, die generell für Geflüchtete werben. Langfristig soll jede*r Geflüchtete seinen eigene*n Pat*in bekommen, der/die ihm/ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
Die Pat*innen werden individuell nach Interesse, Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten vermittelt (sogenanntes „matching“). Sie sind bei safe ways angebunden und erhalten Unterstützung bei Fragen oder Problemen. Die Pat*innen gehen dabei keinerlei finanzielle Verpflichtung ein. Zur Zeit haben etwa 200 Pat*innen eine Pat*innenschaft.
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Warum eine safe ways-Pat*innenschaft?
Pat*innenschaften mit Geflüchteten können eine positive Wirkung auf folgenden Ebenen entfalten:
Gewinn für Geflüchtete
- Sprache: In Gesprächen mit Pat*innen können die Geflüchteten ihre Deutschkenntnisse anwenden und verbessern.
- Soziale Kontakte: Pat*innenschaften ermöglichen Kontakte außerhalb des Fluchtkontextes und erweitern das soziale Netzwerk der Geflüchteten. Freundschaften zu Einheimischen fördern zudem das Zugehörigkeitsgefühl von Geflüchteten.
- Interkultureller Austausch: Eine Pat*innenschaft bietet den Geflüchteten die Möglichkeit Einblicke in den Alltag in Deutschland und seine kulturellen Besonderheiten zu erhalten und zugleich Raum, über ihre eigene Kultur und ihr Herkunftsland zu erzählen.
- Unterstützung im Alltag: Pat*innen können Geflüchtete bei verschiedenen Belangen wie beispielsweise bei Behördengängen, dem Verstehen behördlicher Schreiben, Arztbesuchen oder Wohnungssuche unterstützen und ihnen damit aktiv im Alltag helfen.
- Soziale und kulturelle Teilhabe: Pat*innen können zur Orientierung im lokalen Kontext beitragen und den Zugang zu Angeboten im Sozialraum (Sportvereine, Organisationen, Beratungsstellen etc.) erleichtern.
- Berufsorientierung und Bildung: Pat*innen können Schützlinge zum Beispiel durch Hausaufgabenhilfe beim Erreichen vom Sprachprüfungen oder dem Schulabschluss helfen oder bei der Suche nach einem Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz unterstützen.
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Gewinn für Pat*innen
- Interkultureller Austausch: Die Ehrenamtlichen erhalten Einblicke in die Herkunftskulturen der geflüchteten Schützlinge. Sie können von diesem Perspektivenwechsel und der interkulturellen Erfahrung profitieren damit ihren Horizont erweitern.
- Gesellschaftliches Engagement: Die Pat*innen können in ihrem persönlichen Umfeld die Gesellschaft aktiv mitgestalten und erleben, welche Wirkung ihr Engagement hat.
- Persönliche Beziehungen: Der menschliche Kontakt und die aus der Pat*innenschaft erwachsende persönliche Beziehung zwischen Pat*innen und Schützling werden von den Ehrenamtlichen als Bereicherung in ihrem Leben empfunden.
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Gesellschaftlicher Gewinn
- Austausch: Der Austausch innerhalb von Pat*innenschaften baut Brücken zwischen Geflüchteten und der einheimischen Bevölkerung.
- Integration: Pat*innenschaften leisten einen Beitrag zur Integration geflüchteter Menschen und tragen damit auch zu deren gesellschaftlicher Teilhabe in Deutschland bei.
- Zivilgesellschaft: Pat*innenschaften können durch vielfältige persönliche Beziehungen und einen Austausch auf Augenhöhe zum gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen und die Zivilgesellschaft stabilisieren.
- Vorbildcharakter: Die Übernahme einer Pat*innenschaft und die Streuung im persönlichen Umfeld können Vorbildcharakter haben und zum eigenen Engagement für andere anregen.
Das Engagement ist auch für sechs Monate möglich – ideal zum Einstieg.
Eine längere Mitarbeit ist jedoch sehr willkommen und ausdrücklich erwünscht.
Möchten Sie Teil unseres safe ways-Teams werden?
Dann freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme!