Umgang mit Krankheit und Gesundheit im Kulturvergleich

In der ehrenamtlichen Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftskulturen spielen Themen rund um Gesundheit immer wieder eine Rolle. Fluchtspezifische Belastungen, Kulturschock sowie psychologische Herausforderungen in der Fremde können sich auf die körperliche und seelische Verfassung von Geflüchteten auswirken.

Aktuell kommen noch die besonderen Belastungen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hinzu.

Das Verhältnis zu Medikamenten, zum Impfen oder zu einer Therapie ist ebenso wie die Erwartung an Ärzte oder Therapeuten individuell wie auch kulturell unterschiedlich.

Wir widmen uns folgenden Aspekten:

  • Inwiefern kann sich Flucht und Migration auf den Gesundheitszustand auswirken?
  • Welche Verständnisse von (seelischer) Gesundheit und Krankheit gibt es im Kulturvergleich (u.a. Kulturräume Afghanistan, Irak, Syrien, Somalia sowie Teile Afrikas)?
  • Welche Rolle spielen dabei Familie und Religion?
  • Welchen Einfluss hat die kulturelle Werteprägung auf den Umgang mit Krankheit, Unsicherheit sowie mit Einschränkungen bedingt durch die Corona-Pandemie?

Im Anschluss erarbeiten wir Handlungsmöglichkeiten, wie trotz unterschiedlicher Verständnisse von Gesundheit und Krankheit unterstützend mit Geflüchteten gearbeitet werden kann. Gerne können Sie Beispiele aus Ihrer eigenen ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe mitbringen.

Die Teilnahme an dieser Schulung kann als Wahlmodul für den Modulpass BasisSchulung anerkannt werden.

Die Veranstaltung findet online über die Plattform Zoom statt.

Basis-Schulung für den Modulpass
Di. 18. Mai 2021 14:00–17:00
Anmeldung bis
Zielgruppe
Ehrenamtliche