Arbeitsmigration und Niedriglohnsektor – Wie kann der Schutz vor Ausbeutung gelingen?

Seit dem Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik „Tönnies“ sind unwürdige Arbeitsbedingungen einiger Arbeitsmigrant*innen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Ob in der Fleischverarbeitung, im Baugewerbe oder etwa in der häuslichen Pflege – die Anzahl der Migrant*innen im Niedriglohnsektor ist überproportional groß. In einem Dialog zwischen Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und aus der Praxis erörtern wir die rechtliche Lage dieser Arbeitsmigrant*innen. Wir beschäftigen uns insbesondere mit der Frage, welche arbeitsmarkt- und sozialpolitischen

Maßnahmen notwendig sind, um die gesellschaftliche Position dieser Menschen zu verbessern.

Diskutant*innen:

  • Simone Burger - SPD-Stadträtin bei der Landeshauptstadt München, Fraktionssprecherin im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft
  • Dr. Norbert Cyrus - Migrationsforscher beim Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)
  • Murvet Kasap - Teamleiterin Markt & Integration beim Jobcenter München
  • Sevghin Mayr - Beraterin zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen bei der Beratungsstelle Faire Mobilität der DGB in München

Moderation: Klaus Kastan, Journalist und ehemaliger leitender Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.

Bitte melden Sie sich unter: ika [at] diakonie-muc-obb.de Wir versenden keine Anmeldebestätigungen, Sie werden aber rechtzeitig darüber informiert, wenn die Veranstaltung bereits ausgebucht ist oder abgesagt wird.

 

Neugierig geworden? Mehr Infos zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie auf unserer Webseite www.interkulturelle-akademie.de.

Online-Veranstaltung
Di. 4. Mai 2021 18:00–19:30
Anmeldung bis
Zielgruppe
Ehrenamtliche
Geflüchtete
Ergänzung
Diese Veranstaltung ist für alle Interessierten geöffnet.
Adresse:

Deutschland